Märchenerzählerin Silvia Knapp
Märchen erzählen statt vorlesen!

Märchen für Senioren und demenziell erkrankte Menschen


Auch bei demenziell erkrankten Menschen sehe ich die positive Wirkung des Märchenerzählens, die es möglich macht, diese Menschen aus der Reserve zu locken, Erinnerungen zu wecken und Gefühle zu zeigen. Beim Erzählen benutze ich daher Utensilien, die direkt mit der Erzählung verbunden sind,  wie Lockenwickler bei „Rapunzel“ oder ein Spinnrad bei „Rumpelstilzchen“. Diese Gegenstände, waren in der Kinderzeit der Senioren noch Allgemeingut und öffnen auf diese Weise häufig die Erinnerung an längst vergessenen Tage.

Als eine sehr verschlossene Bewohnerin eines Pflegeheimes die Lockenwickler sah, die ich mitgenommen hatte, ging sie plötzlich aus sich heraus und erzählte in einem sprudelnden Redefluss von dem Friseursalon, den ihre Eltern vor vielen Jahren betrieben. Dabei kamen ihr die Tränen aus den Augen, obwohl ein glückliches Lächeln über ihr Gesicht lief. Das Pflegepersonal war über alle Maßen erstaunt, als die ältere Dame mich zum Schluss bat, doch bitte auf jeden Fall wiederzukommen.


Märchen zum Anfassen - Märchenerzählerin Silvia Knapp zeigt Menschen im Altenheim ein altes Kleid

Ein Märchen zum Greifen nah:  Ein Kleid aus alten Zeiten zum Anfassen für alle Teilnehmer


Märchenerzählerin Silvia Knapp arbeitet mit Gegenständen aus der Vergangenheit

Erinnerung wachrufen mit Gegenständen aus dem Märchen: Spinnrad aus Rumpelstilzchen

Märchenerzählerin Silvia Knapp erzählt vom Froschkönig

Froschkönig: Festlich gedeckter Tisch mit Kuschelfröschen, die reihum gehen

Märchenerzählerin Silvia Knapp macht da Märchen Aschenputtel lebendig

Aschenputtel: Erinnerungen wecken mit Tauben, Holzpantinen & verlorenem Schuh

Märchenerzählerin Silvia Knapp macht Emotionen hörbar und sichtbar

Märchenerzählerinnen machen Emotionen wie Freude und Leid hörbar und sichtbar


Generationsübergreifende Märchen für Kinder und Senioren

Auch ein generationsübergreifendes Projekt zwischen Kindergartenkindern und Senioren gab es bereits in Braunschweig. Hier wurde, um die Fantasie und Kreativität der Beteiligten zu fördern, ein eigenes Märchen geschrieben. Die spontane Begeisterung war riesig und eigene Ideen waren erwünscht. Aus einem Ritter wurde auf diese Art beispielsweise ein Blumenhändler. Jung und Alt haben voneinander gelernt und gegenseitig von Ihren Ideen profitiert.

Kinder und Senioren waren während des Projektes mit größtem Eifer bei der Sache. Für mich aber ist eins überall das Gleiche: Ich bekomme soviel zurück, wenn ich in die glücklichen Gesichter der Zuschauer blicke oder deren dankbares Feedback erhalte. Wenn auch Sie an Märchen für Senioren und demenziell Erkrankten interessiert sind,  dann freue ich mich über ihren Anruf oder Ihre Mail!  Das Kontaktformular finden Sie hier.




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